Windelfrei ab Geburt: So kannst du dein Neugeborenes abhalten, auf Windelfreibaby.de

Windelfrei ab Geburt: So kannst du dein Neugeborenes abhalten

Du möchtest dein Baby von Anfang an abhalten? Warum auch nicht? Unsere Babys kommen mit einem natürlichen Ausscheidungsbedürfnis auf die Welt. Auch bei Neugeborenen kann Windelfrei einfach und entspannt praktiziert werden. Mit einigen wenigen Tipps und Tricks klappt das Abhalten auch schon bei den Kleinsten.

Prinzipiell gibt es keinen genauen Zeitpunkt, an dem du mit Windelfrei beginnen musst. Während einige Mütter sich bereits in der Schwangerschaft mit dem Thema intensiv auseinandersetzen, erkennen andere vielleicht erst Wochen oder Monate nach der Geburt, dass ihr Kind ein natürliches Ausscheidungsbedürfnis besitzt. Es ist aber von Vorteil, wenn du innerhalb der ersten vier Monate damit beginnst. In diesem Zeitraum heißt es, hat dein Baby sein Bedürfnis, sich und andere nicht zu beschmutzen, noch nicht verlernt. Diesen Nestschutz wird es aber mit der Zeit verlieren, wenn auf seine Signale („Hey, ich muss mal!“) dauerhaft nicht eingegangen wird. Besonders gut kann Windelfrei deshalb direkt ab Geburt funktionieren – vorausgesetzt es wird ohne Druck praktiziert und nur so, wie es sich für euch beide auch gut anfühlt.

Lerne dein Baby und sein Ausscheidungsbedürfnis kennen

Dein Baby wurde geboren und du möchtest direkt mit dem Abhalten beginnen. Eine tolle Entscheidung, denn Windelfrei hat viele Vorteile! Aber bevor du anfängst, Töpfchen, Splitpants & Co. zu kaufen (super praktisch, geht aber auch ohne!), lerne erst einmal dein Baby und sein Ausscheidungsbedürfnis kennen. Wann muss dein Baby und wie zeigt es dies? Jedes Baby ist anders. Manche Neugeborenen pieseln wild darauf los- ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Andere halten qualvoll ein, bekommen Koliken und können nur unter Schmerzen loslassen. Und viele liegen auch irgendwo dazwischen. Bevor du dein Baby also das erste Mal abhältst, ziehe es aus und lege es vor dir auf den (gut vorgewärmten!) Wickeltisch oder ins kuschelige Bett (wasserdichte Unterlage nicht vergessen). Neugeborene haben sehr kleine Blasen, anfangs sind sie meist nicht größer als eine Murmel. Dementsprechend oft müssen sie sich auch erleichtern. Am Anfang kann es deshalb sein, dass dein Baby alle Viertelstunde mal muss. Das kannst du dir hier zunutze machen. Du passt diesen Zeitpunkt also ab und kannst dein Baby dabei genau beobachten. Was macht es in den Sekunden davor? Vielleicht an seiner Hand saugen, den ganzen Körper anspannen, die Beine zu sich ziehen, unruhig werden, den Kopf hin und her drehen, die Augen zusammenkneifen, laut meckern? All das kannst du als Zeichen für sein Ausscheidungsbedürfnis deuten. Vielleicht äußert es sich aber auch ganz anders. Du wirst es nach einigen Versuchen garantiert erkennen. Wenn nicht, ist das aber auch nicht schlimm, denn es gibt Situationen, in denen ein Neugeborenes (fast) immer muss.

Halte es ab in Standardsituationen

Babys wachen häufig auf, weil ihre Blase voll ist. Hier klappt das Abhalten dann besonders gut. Und da sie eine recht kleine Blase haben, gelangen sie übrigens sehr viel häufiger als wir Erwachsene von der Tiefschlafphase in einen leichteren Schlaf. Babys pieseln (wie wir auch) nie im Tiefschlaf. Wenn dein Neugeborenes also im Schlaf unruhig wird, kannst du dies nutzen. Achtung: Auch hier gibt es unterschiedliche Typen. Manche Babys mögen es gar nicht, schlafend abgehalten zu werden. Sie werden deine Versuche dann weinend quittieren und sich vehement dagegen wehren. Dann macht es mehr Sinn, dein Baby (und dich selbst) nachts schlafen zu lassen und es vielleicht einige Zeit später noch einmal zu probieren. Die meisten Eltern mit Windelfreierfahrung erzählen übrigens, dass es nachts meistens früher und viel besser klappt als tagsüber, wenn zahlreiche Ablenkungen auf das Baby warten.

Eine andere Standardsituation ist das Stillen. Die Saugbewegung, die beim Trinken entsteht, regt die kindliche Darmtätigkeit an. Oft erleichtern sich vor allem kleine Babys deshalb schon während dem Trinken, spätestens aber kurz danach. Das Stillen bedeutet außerdem Nähe und Geborgenheit für dein Baby. Es fühlt sich wohl und beschützt und kann so einfacher loslassen.

Die richtige Abhaltetechnik

Das A und O bei Windelfrei ist natürlich, dass du dein Kind sicher und entspannt (für euch beide) abhältst. Auch Neugeborene können sich plötzlich mit ungeahnter Kraft nach hinten werfen. Hier findest du verschiedene Abhaltepositionen.

Windelfrei ist das Natürlichste der Welt

Und nach all diesem Input: Atme erst einmal tief ein und aus. Es wirkt vielleicht erst einmal ein wenig umfangreich, ungewöhnlich und anstrengend. Aber glaube mir, Windelfrei ist das Natürlichste der Welt. Indem dein Baby und du miteinander kommuniziert, was schon einmal das Wichtigste ist, findet ihr euren persönlichen Weg. Du entscheidest, wann du damit beginnen möchtest und wie oft ihr abhaltet. Windelfrei ist kein gerader Weg, es wird oft unglaublich gut klappen und phasenweise auch wieder überhaupt nicht. Das macht nichts. All das gehört dazu. Du wirst sehen, auf einmal ist Windelfrei gar nicht mehr aus deinem Alltag wegzudenken.

 

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