Wenn dein Kind nicht mehr abgehalten werden will: 7 Tipps, was du im Windelfrei Streik tun kannst, auf Windelfreibaby

Wenn dein Kind nicht mehr abgehalten werden will: 7 Tipps, was du im Windelfrei Streik tun kannst

Windelfrei funktioniert nur, wenn du mit deinem Baby kommunizierst. Vielleicht macht es gerade aber einen Wachstums- oder Entwicklungsschub durch. Dann hat dein Baby schlichtweg keine Zeit zum Kommunizieren. Versetze dich in seine Lage und wechsel die Perspektive, um es auch in dieser Situation verstehen zu können. Diese Tipps können dir dabei eine Hilfe sein.

7 Tipps, die dir im Windelfrei Streik helfen

Erkenne und respektiere es, wenn dein Baby gerade einfach nicht muss

Wenn du dein Baby abhältst, obwohl es gerade gar nicht muss – vielleicht weil es sonst den immer gleichen Rhythmus hatte – sorgt das für Frust auf beiden Seiten. Je nach Tagesform kann es sein, dass dein Baby trotz kleiner Blase auch längere Zeit nicht ausscheiden muss. Während die Blase in der Früh voll ist (hier klappt das Abhalten oft am besten), muss dein Baby zum Abend hin deutlich seltener. Und auch ein Wachstumsschub oder die jeweilige Tagesform entscheiden darüber, wie viel Flüssigkeit sein Körper benötigt und dementsprechend auch wieder ausscheidet. Beobachte dein Baby, handel intuitiv und im schlimmsten Fall landet dann doch das ein oder andere Tröpfchen mal in der Hose.

Verwende für dein Asiatöpfchen einen Baumwoll- oder Frotteebezug

Unsere Babys mögen Kälte so wenig wie wir Erwachsenen. Wenn du ein Asiatöpfchen oder ein anderes (Plastik-) Gefäß zum Abhalten verwendest, solltest du immer darauf achten, dass der Popo deines Babys nicht in Kontakt mit der kalten Oberfläche gerät. Andernfalls wird dein Baby relativ sicher streiken. Vor allem nachts artet euer Abhalten sonst schnell zum Heulkonzert aus. Für die Asiatöpfchen gibt es spezielle Bezüge aus Baumwolle oder Frottee, die du einfach über das Gefäß ziehen und nach Bedarf wechseln kannst.

Gestalte das Abhalten spannender

Vielleicht klappt Windelfrei bei euch gerade nicht, weil es dein Baby langweilt. Es lernt gerade die Welt kennen, wird immer mobiler und auf der Toilette bleibt alles beim Alten. Abwarten und sich in Geduld üben – das ist nichts für deinen kleinen Entdecker! Deponiere deshalb doch mal wasserfestes Spielzeug (das auch herunterfallen darf und leicht gereinigt werden kann) in der Nähe und biete es nach Bedarf an. Das kann ein wasserfestes Plastikbuch sein, ein kleines Förmchen oder einfach ein aussortierter Babylöffel.

Sorge für Abwechslung

Vielleicht passt aus Sicht deines Babys auch der Ort oder das jeweilige Abhaltegefäß nicht mehr. Es möchte unter Umständen nicht schon wieder ins Badezimmer oder auf das Asiatöpfchen. So wie es von heute auf morgen seine Lieblingsspeise verweigert und dann wieder verlangt, möchte es auch Abwechslung beim Abhalten. Wenn du merkst, dass dein Baby unglücklich ist, dann halte es doch einmal woanders ab und ändere das Wie. Stand bisher das Asiatöpfchen bei euch im Badezimmer, ist es nun vielleicht an der Zeit, dass du ein großes Töpfchen direkt neben seine Spielecke stellst. Vielleicht fällt es deinem Kind so leichter loszulassen, wenn es nicht mehr aus seiner Spielwelt gerissen wird.

Vielleicht bist du gerade die „falsche“ Person

Genauso wie dein Baby nach Abwechslung fordern kann, verlangt es vielleicht plötzlich einen festen und streng strukturierten Ablauf in Sachen Windelfrei. Dann darf nur noch Mama abhalten, Papa nicht einmal mehr die Hose an- oder ausziehen. So oder so ähnlich kann es sich je nach Phase bei euch abspielen. Wenn das Stillen von ihm gerade wieder mehr eingefordert wird und es sowieso fremdelt, kann sich das auch schnell bei Windelfrei bemerkbar machen. Hier hilft es nur, wenn du gelassen bleibst. Und morgen schon ist Papa wieder der große Held, mit dem man so toll Quatsch machen kann.

Versuche dein Baby zu verstehen

Macht dein Baby gerade einen Entwicklungsschub, lernt es also zum Beispiel zu sitzen, zu krabbeln oder zu laufen, wird Windelfrei in dieser Zeit wahrscheinlich eher mäßig bis gar nicht klappen. Dein Baby hat gerade „Besseres“ zu tun, als mit dir zu kommunizieren. Es erobert lieber die Welt! Es wird mobil, erhält neue Perspektiven und kommt plötzlich an Sachen heran, an die es vorher noch nicht herankam. In die Windeln zu machen, kann jetzt für ihn der sichere Hafen bedeuten. Es muss das Neuerlernte erst einmal in Ruhe verarbeiten können, dann erst kann Windelfrei wieder funktionieren.

Das Wichtigste: Bleib gelassen

Windelfrei kann, muss aber nicht funktionieren. Dein Baby will kooperieren, aber manchmal ist es dazu einfach nicht in der Lage. Ob Entwicklungsschub, Wachstumsphase oder Krankheit: Wenn Windelfrei gerade nicht klappen will, dann muss es das auch nicht! Auf Biegen und Brechen wird dir das sowieso nicht gelingen. Auch in Sachen Windelfrei gilt: Alles ist nur eine Phase. Je gelassener du dabei bleibst, desto schneller geht diese Phase auch wieder vorbei. Das Wichtigste ist also, dass du stets entspannt bleibst. Funktionieren auch die Tipps von oben nicht, dann mache ganz bewusst eine Pause, gehe wieder zurück auf Start und beobachte dein Kind.

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