Marie: „Windelfrei funktioniert bei uns seit dem ersten Tag – selbst in der Nacht“

Marie ist Mutter der einjährigen Anni. Seit Anni sechs Wochen alt ist, wird sie abgehalten. Damals hatte sie starke Koliken. Durch eine Freundin wurde Marie dann auf Windelfrei aufmerksam. Was sich dadurch alles veränderte und wie der Windelfrei Alltag von Marie und Anni heute aussieht, davon erzählt sie hier.

„Windelfrei ist Alltag für uns“

„Wir halten unsere Tochter ab, seit sie sechs Wochen alt ist. Aktuell ist Anni 12 Monate alt und sie wird am Tag und in der Nacht abgehalten. Im Großen und Ganzen klappt sowohl Pipi als auch das große Geschäft wunderbar, außer in Ausnahmesituationen, wie bei Krankheit, bei einem Schub, beim Krabbeln usw. In der Nacht gibt es immer mal wieder diesen Wechsel, dass sie komplett trocken ist und dann eben auch mal vier bis fünf Mal auf den Topf muss oder die Windel nass ist. In der Regel muss Anni ein- bis zweimal raus. Oft ist sie auch trocken in der Nacht. Nachts stellt sie sich immer ans Fußende mit Richtung zur Tür. Dann weiß ich, dass sie mal muss (wenn es irgendwas anderes ist, steht sie meist seitlich an meiner Bettseite). Sie ist so lange unruhig, bis ich mit ihr rausgehe. Es dauert auch nie lange und es kommt dann sofort Pipi. Anni trägt in der Nacht Stoffwindeln, Langarmbody, Hose und Strümpfe oder Strumpfhose. Sie schläft fast immer sofort wieder ein, trotz Ausziehen und ins Wohnzimmer gehen und sie auf den Topf setzen (auch wenn sie krank ist oder einen Schub macht oder ähnliches). Als sie sechs Wochen alt war, hatten wir große Probleme mit Koliken. Meine Freundin sagte mir, ich sollte mich mal übers Abhalten informieren, denn das könne helfen, Koliken zu mindern oder gar zu vermeiden. Ein Begriff, der mir bis dahin völlig unbekannt war. Ich informierte mich ausführlich über das Thema. Und dann beobachtete ich meine Tochter, wie sie nackig strampelte. Ihr Zeichen war das Quengeln und die Beine durchzustrecken (die Zeichen haben sich geändert und aktuell gibt es keines, so dass ich intuitiv reagiere). Ich habe anfangs solche Einmalwickelunterlagen benutzt, um das Pipi aufzufangen. Mir persönlich war es einfach zu schwer und kompliziert, meine Maus damals über etwas zu halten oder einen Topf zu nutzen. Wir haben uns Einmalinkontinenzunterlagen zugelegt und die geteilt, weil die Hälfte locker ausgereicht hat.

Anni schläft entspannt, nachdem sie zuvor erfolgreich abgehalten wurde, (c) Marie Hahn
Anni schläft entspannt, nachdem sie zuvor erfolgreich abgehalten wurde, (c) Marie Hahn

Mir war absolut klar, dass wir es zu 100 Prozent durchziehen (also Tag und Nacht). Es funktionierte tatsächlich auch ab Tag eins, selbst in der Nacht. Zwei Monate später fing ich das Stoffwickeln an und beim Abhalten benutzte ich Molton- oder Handtücher. Mit etwa fünf Monaten konnte Anni frei sitzen und ich setzte sie auf den Topf. Es hat etwa zwei Wochen gedauert, bis sie auch tatsächlich dort ihre Geschäfte verrichtete. Ich persönlich bin froh, dass wir das gleich so gemacht haben und uns nicht jetzt noch extra damit auseinandersetzen müssen. Es ist Alltag für uns und im Prinzip kennen wir es nicht anders. Hätte es am Anfang Probleme gegeben, hätte ich sie vielleicht auch nicht weiter nachts abgehalten (wenn sie nicht wieder in den Schlaf gefunden hätte). Beim Mittagsschlaf ist sie selten mal vor ihrer eigentlichen Zeit wach (sie schläft so ca. zwei Stunden),  dann weiß ich, dass sie mal muss und sie schläft danach manchmal weiter und manchmal nicht.“

Welche Erfahrung hast du mit Windelfrei gemacht? Vielleicht möchtest du anderen Mut machen, Tipps weitergeben oder von deinem Windelfrei Alltag berichten. Dann freuen wir uns auf deine Nachricht: kontakt@windelfreibaby.de

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